Mein Schreibtisch

Mein Schreibtisch ist der Platz, an dem ich den Großteil meines Tages und/oder der Nacht verbringe - an guten Tagen. An schlechten Tagen ist der Platz leer. Und wenn mich nicht mein Studium von diesem Platz fernhält, dann ist es meine Tochter, die diesen Platz nicht halb so attraktiv findet, wie ich.

 

Auf meinem Schreibtisch liegt ... viel.

Notizbücher mit Ideenskizzen, Plots, Namenslisten, Deadlines und Gekritzel; ein Zettelkasten (selbstgebaut und nie genutzt); eine Schachtel mit Stiften; immer eine Flasche Wasser (meistens auch Tee), Handcreme; ein paar vertrocknete Möhren - und Bücher. Bücher über das Schreiben, Fachbücher für mein Studium und manchmal auch ein Roman.

 

Der Großteil meiner schriftstellerischen Arbeit liegt allerdings nicht auf dem Schreibtisch, sondern befindet sich, gut gesichert, auf dem PC. Da ist einfach mehr Platz für meine stapelweisen Aufzeichnungen. Außerdem liebe ich diese stukturierte Ordnung, die ich mir digital schaffen kann und die es mir garantiert, dass ich alles wiederfinde, egal wie viel auf dem digitalen Schreibtisch liegt.

 

Aktuell arbeite ich an zwei Projekten. Beide befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Planung und des Schreibens.

In der Planungs- und Erstfassungsphase benenne ich meine Projekte immer mit den Vornahmen der Protaginsten/ _innen. Meine Erfahrung hat mir in der Vergangenheit gezeigt, dass es nichts bringt, mir im Vorfeld einen Arbeitstitel zu überlegen. Es gibt mir thematisch zu viel vor und ich muss - sobald ich meinen Plot und/ oder die Figuren verändere - den Arbeitstitel verwerfen und einen neuen finden. 

Entsprechend heißen meine beiden Projekte:

1. Lia

2. Emma